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05.11.2007.


Chorus Croaticus: Promotion der 4. CD
"In dich hab ich mich verliebt"

 

Am Samstag, 3. November 2007, im Saal der Heiligkreuz-Kirche in Bern, kamen viele Freunde des Klapa- Gesanges zur Promotion der 4.CD "In dich hab ich mich verliebt" vom Chorus Croaticus".

Der Leiter des Chorus Croaticus Frane Vugdelija begrüsste alle Anwesenden Freunde des des Klapa- Gesanges und des Chorus Croaticus, den Gastgeber Pater Gojko Zovko, den Leiter der Kroatischen katholischen Mission Bern und den Pater Daniel Flach von der Heiligkreuz-Kirche in Bern, die Vertreter der Diplomatie, Herrn Jak¹a Muljaèiæ, den Botschafter der Republik Kroatien in der Schweiz und Fürstentum Liechtenstein, den Pater ©imun ©ito Æoriæ, den Leiter der Kroatischen katholischen Mission Solothurn, Frau Alice Baumann, die Journalistin und Publizistin, die kroatischen Medien, Kroatisches Fernsehen HRT1 und croatia.ch, das Berner Mandolinen Quintett und den Frauenverein der Kroatischen katholischen Mission Bern. Er tat das auf seine bewährte, humorvolle Art: "Willkommen zur Promotion vom unseren vierten CD, vom unseren vierten "Kind". Obwohl wir schon in Jahren sind, haben wir uns doch für dieses vierte "Kind" entschlossen...".  Er dankte dem Gastgeber, dem Pater Gojko Zovko und der Kroatischen katholischen Mission Bern, mit der Bemerkung, dass in dieser Mission auch alles angefangen hat. Für das nächste Jahr kündigte er einen neuen Projekt, eine Monographie des Chorus Croaticus und seines 20-jährigen Wirkens.

Nach der kurzen Einleitung erfreute Chorus Croaticus die Anwesenden mit dem Lied "Wenn ich nur wüsste mein Gott" gesungen in Begleitung vom Berner Mandolinen Quintett.

Der Gastgeber der Promotion, Pater Gojko Zovko, begrüsste auch die Anwesenden und sagte in etwa Folgendes: "Es freut mich, dass Sie in so grosser Zahl zu dieser CD-Taufe  erschienen sind. In dem Archiv der Zeitschrift Movis blätternd, fand ich heraus, dass am 21. August 1987 Chorus Croaticus gegründet wurde und sofort mit der Arbeit angefangen hat. Ich bin erst zwei Jahre hier und ich glaube dass viele von Ihnen das Chorus Croaticus besser kennen als ich, und ich bin sicher, dass der damalige Leiter der Kroatischen katholischen Mission Bern, Pater ©imun ©ito Èoriæ, Ihnen mehr über Chorus Croaticus wird sagen können. Es freut mich sehr, dass ich der Gastgeber dieser CD-Taufe bin und es freut mich dass das "Kind", das in dieser Mission geboren wurde, gerade in dieser Mission den Weg zurück zur Wiege in welcher entstanden ist, wieder gefunden hat." Pater Gojko Zovko begrüsste besonders den Botschafter Jak¹a Muljaèiæ, der sich nach dem Lied  "Komm zurück, liebster Vater" auch an die Anwesenden wendete. 

Herr Botschafter Jak¹a Muljaèiæ: "Geehrte kroatische und Schweizer Freunde, ich bin wirklich beeindruckt von dem Wirken des Chorus Croaticus und von ihrem Enthusiasmus. Neben den Sportaktivitäten, die Musik wirkt am besten an Menschen und ich bin der Meinung, dass Sie wirklich die ersten kroatischen Botschafter in der Schweiz sind, und zwar schon während den ganzen zwanzig Jahren. Ich danke Ihnen für alles, was Sie bis jetzt für die Promotion Kroatiens hier in der Schweiz getan haben."

Nach dem Lied "In dich hab ich mich verliebt" hat Frau Alice Baumann, die Journalistin und Publizistin (journalist br | publicist | coach bei consign - identity communication design http://www.consign.ch) die als Geschenk zum Frane's Geburtstag (er wollte nicht verraten welches, manche schmunzelten dabei) die Übersetzungen der Lieder und der CD- begleitenden Texte gratis lektorierte, ihre kurze Ansprache vorgelesen: 

Guten Abend, verehrte Gäste des Chorus Croaticus!
Meine kurze Rede und die heute zu feiernde CD stehen unter demselben Titel:
"In dich hab ich mich verliebt."  Gemeint ist der Chor!
Wie das Leben so spielt: Ein Zufall hat Franjo Vugdelija, seinen Chor und mich zusammengeführt.  Ich hatte von der Berner Kirchenzeitung "Sämann" den Auftrag gefasst, den Sänger, Psychotherapeuten und Theologen Franjo Vugdelija zu porträtieren. Das Thema lautete " Fremdsein in der Schweiz" oder so ähnlich. Da ich ihn nicht kannte, wusste ich nicht, was mich erwarten würde. Eine Lebenslange Begleitung...
Er entpuppte sich als ein vifer vitaler Mensch von Mitte 40, der als Kroate, als Chorleiter und als Mann die Gunst der Stunde zu nutzen wusste. Der Text war kurz, doch das Interview dauerte lang. Denn Franjo platzierte bei mir sämtliche Botschaften, die er auf Lager hatte.
Ich erfuhr vieles über den Menschen Franjo, aber mehr noch über Kroatien und die ehemalige Republik Jugoslawien. Man schrieb das Jahr 1991. Das Massaker von Vukovar - die Massenerschiessung von Patienten und Pflegepersonal des Krankenhauses von Vukovar und die folgende Vertreibung der nicht -serbischen Einwohner der Stadt - hatte all jene erschüttert, die Bescheid wussten und sensibilisiert waren für die dortigen Verletzungen der Menschenrechte.
Bis zu diesem Zeitpunkt war Vukovar für mich ein weisser Fleck gewesen auf der Landkarte. Das änderte sich schlagartig, und auch ich begann die Kriegsverbrecher des serbischen Militärs zu verfolgen.
Ein zweites wichtiges Thema war der Chorus Croaticus. Franjo schilderte mir das Engagment seiner ausgewanderten Chor-Mitglieder für ihre Heimat. Obwohl seither 16 Jahre vergangen sind, weiss ich noch ganz genau, was dann geschah: Er lotste mich an eine Gesangsprobe im für mich unbekannten Stadtteil Bern-Bethlehem. Widerwillig betrat ich einen Mehrzwecksaal, der gar nicht unsinnlicher und abgelegener sein konnte. Doch dann, kaum hatte ich mich gesetzt, fiel mir der Kiefer runter und bald flossen auch meine Tränen. Ergriffen lauschte ich den hoch emotionalen Liedern, wie ich es in der Folge noch so oft tun würde.
Die Lieder erzählten und erzählten noch heute von der Liebe zwischen Frau und Mann und zwischen Mensch und Land. Sie sind dementsprechend geprägt von Sehnsucht, Schmerz und Tod. Auch wenn sich die Szenen an der dalmatinischen Küste abspielen, sind sie allgemeingültig und weisen weit über  die besungenen Schicksale hinaus. Es sind Gleichnisse, die uns alle betreffen, unbesehen von unserem Geschlecht und Heimatschein.
Diese philosophische Dimension macht das Liedgut der Klapa Chorus Croaticus multikulturell und mehrheitsfähig. Die Lieder passen zu jeder Situation und zu so mancher Station unseres Lebens von der Geburt über das spätere Wiegenfest und die Hochzeitsfeier bis zum Jubiläum und zur Buch - oder CD Taufe. So habe ich es jedenfalls in den intensiven 16 Jahren erlebt. Die Lebenslagen ändern - mit ihnen verschwinden Angehörige und Kollegen aus unserem Leben - die Mitglieder und die Lieder des Chorus Croaticus aber bleiben. Alle sind gute Freunde geworden: die Kroaten, ihre Familien und ihre Lieder. Darum sind wir heute, am Tag der 4. CD - Taufe, alle da mit unseren Gefühlen und Lebensgeschichten und lauschen den wehmütigen Klängen und den tiefsinnigen Worten. Mal fühlen wir uns aufgewühlt wie das dalmatinische Meer, mal von einer leichten Brise und von Sonnerschein besänftigt.
Liebe Chor-Mitglieder, ich danke euch von Herzen für eure treue Freundschaft. Euer Liedgut ist ein Geschenk des Herzes, das wir immer wieder gerne annehmen. Schönen Abend!

Nach dem Lied "Wenn ich dich mit einem Lied rufen Könnte" sprach Pater ©imun ©ito Æoriæ einige Worte über Chorus Croaticus und über ihre vierte CD: "Frane und Chorus haben wieder einmal die Musikliebhaber mit 14 neuen Lieder überrascht. Wer sich mit der Musik befasst der weiss, dass das keine einfache Arbeit ist. Alles auswählen, bearbeiten, erarbeiten und das Herz und die Seele seines Volkes in einem fremden Land vorstellen. Das ist in der Tat fein ausgewähltes Liedergut aus kroatischen Quellen, worauf wir stolz sein können. Die Auswahl beinhaltet einen Teil der alten Lieder und einige moderne Lieder, die kroatische Komponisten komponiert haben. In diesen14 Lieder spiegelt sich auf eine seltsame Art das Leben seit Jahrhunderten bis zu den  heutigen Tagen wieder. Vielleicht, wie ich denke, noch um eine Stufe mehr, als in den ersten drei CD-s. Damit Klapa- Gesang gut wird, sagt man, sollte es in vier Richtungen "schiessen"; zuerst muss ein vorzüglicher Text ausgewählt sein, es muss eine gute Melodie haben, es muss exzellent bearbeitet und natürlich ausgeführt werden. Mit dieser CD ist es dem Chorus Croaticus gelungen, alle vier Bedingungen zu erfüllen und Chorus hat damit vollen Erfolg erreicht.

In dieser 4. CD merkt man ein Unterschied zu den vorherigen drei, nämlich hier dominiert nicht die leitende Stimme, zur Geltung kommen alle anderen Stimmen. Ich denke, dass das etwas Besonderes ist, etwas was eine neue Grösse gibt und ich kann mit recht sagen, dass Chorus Croaticus die beste Klapa ausserhalb der Grenzen Kroatiens ist.

Alan ©avar, Mitglied des Chorus Croaticus, übersetzte die deutschen Ansprachen in Kroatisch, und umgekehrt, die kroatischen Ansprachen in Deutsch, und ausserdem, liess er das Schreiben vom CD-Produzent und Dirigent Prof. Dr. Nikola Buble vor, welches am Ende dieses Textes als ein Teil des sogenanntes CD- Booklets zu finden ist.

Nach dem letzten Lied "Kroatien, vom Herzen liebe ich dich", gesungen vom Chorus Croaticus unter Begleitung vom Berner Mandolinen Quintett, bedankte sich Chorus Croaticus bei den Musikerinnen des Berner Mandolinen Quintetts mit Blumen, und beim Pater Daniel Flach aus Riggisberg, mit den Worten des Dankes für das zur Verfügung stellen der kirchlichen Räume für die Proben und Konzerte des Chorus Croaticus. Am Ende lud Frane die Anwesenden zum Kauf von CD und anschliessend zu dem gemütlichen Beisammensein beim Apéro ein.

 

Für das Portal: Zvonimir Mitar

 

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PS:
Damit auch diejenigen die bei der CD-Taufe nicht dabei waren sehen, welche 14 Lieder sich an der CD befinden, bringen wir die Kopie der CD-Rückseite mit dem Verzeichnis der Lieder und die Kopie eines Teiles des Booklets, des Begleit-Textes zur CD:

 

 

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Ein Wort des Produzenten und Dirigenten

... MEHR ALS MUSIK...
20 Jahre ist eine lange Zeit. Umso mehr , als dass sich der  Chorus Croaticus in einer Umgebung erhalten hat, die sich von der heimischen unterscheidet, wenn man das breite Verständnis und die wirtschaftlichen Strukturen betrachtet. Es ist uns heute  nur zu einem kleinen Teil möglich zu erkennen, welch starker Wille und wie viele Emotionen auf dem gegangenen Weg eingewoben sind.

Der Chorus Croaticus hat sich insbesondere durch Leidenschaft und Enthusiasmus über die Jahre hinweg behauptet. Wenn wir diese Gesangsformation lediglich als musikalisches Phänomen betrachten, verstümmeln wir ihre Geschichte; ihre Mission, in welcher sich Elemente der Heimatliebe, des gesellschaftlichen und allgemeinen kulturellen Umgangs, menschliche Verbindungen und beispielhafte Formen des  Zusammenlebens widerspiegeln.

Wenn wir ihr Curriculum vitae betrachten, um einzig die künstlerischen Reichweiten zu erforschen, unabhängig der ethischen und soziologischen Werte, vermindern wir das gesamthafte Verständnis, hauptsächlich das Verständnis ihrer menschlichen Dimensionen und Funktionen, ihrer Missionen und Botschaften. Unter den musikalischen Zitaten, auch wenn sie manchmal einer ärmlich-oberflächlichen Phrase gleichen, einem Slogan oder wie pathetischer Kitsch erscheinen. Zu ihr werden wir lediglich vordringen, wenn wir die Musik auch als Kommunikationsmittel einsetzen, wenn wir in ihr eine mehrfache symbolische Bedeutung erkennen.

Diese stimmhafte Äusserung, erkennbar als traditionelles Merkmal des Klapa-Gesangs, eine spezifische Art der Interpretation, hat ihren Ursprung im humanen Charakter der Menschen aus dem mediterranen Teil unserer Heimat. Die Liebe zur Kunst, zur Musik und die Hingebung zur Heimat sowie das Bewusstsein, dass es keine gute und schöne Wirklichkeit ohne Opfer und Entbehrungen gibt, haben die Mitglieder der Klapa Chorus Croaticus in all den Jahren begleitet.

Nur Musiker wissen, wie viel Entbehrung und Geduld ein redlicher Umgang mit den Kollegen und der Heimat abverlangt. Nur sie wissen, wie viele psychische Belastungen die übernommenen Verpflichtungen mit sich bringen. Dennoch wird niemals über die eigenen Opfer und Entbehrungen gesprochen. Nur sie wissen, dass ein Klapa-Mitglied, welches die Leidenschaft zur Musik aus der Heimat nicht fühlt zur Last jedes Mitglieds und schliesslich zur Last der gesamten Klapa wird. Dieses mustergültige Kollektiv, diese Ansammlung von uneigennützigen Enthusiasten, deren einzige Belohnung für ihr Streben, Konzerte und Promenadenauftritte sind, das dermassen mit ihrer Heimat verbunden ist, muss und soll trotz objektiven Schwierigkeiten, seine ehrenhafte Aufgabe fortsetzen. Das Aufgeführte wird seine Ernsthaftigkeit nur dann erlangen, wenn ihnen Croatia auf gebührende und aussergewöhnliche Art die Liebe erwidert, welche sie ihrem Heimatland mit ihren Tenören, Baritonen und Bässen schenken. Andernfalls wissen nur die Mitglieder des Chorus Croaticus wie sie ihre Enttäuschung überwinden können - und das ist mehr als Musik...
Split/Trogir, Juli 2007.
Prof. Dr. Nikola Buble
http://www.nikolabuble.com/

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EIN MIT GOLDENEN FÄDEN DURCHWOBENES ALBUM

Die uns bekannte und beliebte Gesangsformation CHORUS CROATICUS hat seine Freunde und Liebhaber mit ihrer neuesten Realisierung wiederum angenehm überrascht: es liegt uns ihre vierte CD mit dem romantischen Titel "In dich hab ich mich verliebt" vor.

Sie ist in der Tat eine selektierte "Lieder-Ikebana" von sowohl mehrheitlich traditionellen kroatischen Volksliedern, als auch von Kompositionen, die mit textlicher und musikalischer Kunst einiger in dieser Gegend führender Autoren des kroatischen poetisch-musikalischen Erbes mit dalmatinischem Melos geschrieben wurden.

Inhaltlich spiegeln diese Lieder das Leben im südlichen Teil des Landes, "gewürzt" mit den ursprünglichen Schönheiten , den trügerischen Launen des Meeres und den dünnen Fäden des Schicksals jener Menschen, die dort leben, arbeiten, lieben, fortgehen, zurückkommen, sterben...

Durch die unzähligen Vernetzungen des Menschen mit der Natur, die ihn umgibt, entfacht sich in diesen Liedern und ihren Ausführungen das Feuer der Freude und der Trauer, das freundschaftliche Beisammensein und die Glut der Liebe, die Schönheit der Landschaft und der Zauber einer Frau, die innig betenden Hilferufe an Gott und die tränenden Augen, welche gebannt auf das Meer blicken, der laute Schwur eines Vaters und der leise Segen einer Mutter, der Duft des Windes aus den Pinien und im Gaumen der Geschmack des Weines aus dem alten Weinkeller....

In diesen Liedern, welche der Chorus Croaticus auch dieses Mal gefühlsvoll und unprätentiös ausführt, weht das Leben in all seiner Fülle, in seiner ganzen Melancholie, aber auch im musikalischen Glanz.       

Bezeichnet man ein solches Liederstück erst dann als gelungen, wenn es alle vier weltlichen Aspekte erfüllt - das heisst, wenn es mit einem besonderen Text geschrieben, mit anregender Melodie komponiert, wenn es musikalisch geeignet bearbeitet und gefühls- und ausdrucksvoll ausgeführt wurde -, dann haben all diese Lieder diese Bedingungen vortrefflich erfüllt. Und nicht nur das! Sie sind mit goldenen Fäden durchwoben, manchmal überzeugt eher der eine oder der andere Aspekt .

Möglicherweise wird anfänglich dem einen oder anderen Zuhörer das gewohnte, aber auch anziehende Führen und die Farbe der Stimme des  Frontmanns, welches zum Markenzeichen dieser Gesangsformation wurde, fehlen, nämlich die des unermüdlichen und vielseitigen Frane Vugdelija. Aber gleichzeitig können wir feststellen, dass dieses "Opfer" der eigenen "Stimmunterdrückung" doch einen höheren Stellenwert zugunsten der allgemeinen "Farbe" und des Wohlklangs für die Gesangsformation darstellt.

Wie auch immer, der Chorus Croaticus kann auch dieses Mal mit grosser Freude und mit Stolz auf die Botschaften , die Lieder und deren stimmliche Ausführung im neuen Album erfüllt sein.  So auch jetzt, sobald die Rede aufgehört, beginnt die Musik, welche die feinen und versteckten Fäden zwischen Herz und Verstand verbindet. Und auch hier gilt der alte Spruch: Gehe wohin immer du willst, aber wo immer du auf Leute triffst, wird dir ihre Musik ihr intimstes Wesen öffnen. Dieser Tonträger enthüllt die Grösse der Seele des Chorus Croaticus und Kroatiens.
Prof. Dr. ©imun ©ito Æoriæ,
Solothurn um Ostern 2007.

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Frane Vugdelija (1947) wurde in einer Bauern- und Arbeiter-Familie als erstes von sieben Kindern in OTOK bei Sinj in Dalmatien, Kroatien, geboren.

Er absolvierte die Volksschule in seinem Geburtsort und das klassische Gymnasium bei den Franziskanern in Sinj. Das Philosophie- und Theologiestudium hat er in Makarska und Split begonnen. Ende 1971 an der Universität Fribourg fortgesetzt und mit einem Lizenziat abgeschlossen. Ebenfalls an der Uni Fribourg absolvierte er das Studium der "klinischen Psychologie" und der "Journalistik" und erlangte hier das zweite Lizenziat. Gleichzeitig erlernte er die Musiktheorie und den Solo-Gesang am Konservatorium in Fribourg.

Nach dem Studium spezialisierte er sich in "kognitiv-behaviorale" und "systemische Paar- und Familietherapie" und erlangte von der Dachorganisation der Föderation der Schweizer Psychologen (FSP) den Fachtitel "Fachpsychologe für Psychotherapie FSP".   Als Psychologe und Psychotherapeut arbeitete er in verschiedenen Schweizer Institutionen. Während 15 Jahren war er als Psychotherapeut mit vorwiegend im  Suchtbereich und als Paar- und Familientherapeut tätig. Seit Mai 2005 arbeitet er an der Fachstelle Ehe-, Familien- und Lebensberatung der röm.-kath. Gesamtkirchgemeinde  Bern und Umgebung.
Er lebt seit 1985 in Bern und nimmt aktiv am Leben der kroatischen Gemeinschaft, insbesondere der Kroatischen katholischen Mission teil. Unter Anderem dirigierte er den Kirchenchor und vermittelte den Kindern und Jugendlichen in den Kantonen Bern und Solothurn Gesang und Religion.
Er singt seit seiner Kindheit. Nach Verdi, Puccini und anderem, kehrte er mit der Gründung des "Kroatischen Oktetts", bzw. des Chorus Croaticus, zu seiner "ersten Liebe", nämlich zum dalmatinischen Klapa- Gesang, zurück. 
Seine Lebenspartnerin Maria hat ihm 1991 seinen Sohn Luca geboren. Diese späte Berufung zum Familienleben ist die bisher schönste Errungenschaft in seinem Leben.
Prof. dr. ©imun ©ito ÆORIÆ
Bern/Solothurn, im Juni 2007

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Chorus Croaticus, Postfach 123, 3000 Bern 22, Tel.  031 301 23 67 www.choruscroaticus.ch

 


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