Internationales Kinderfest Arbon "IKA"
20.08.05
Meðunarodni djeèiji susret u Arbonu

Tambura¹i-ce orginalno su odsvirali na¹e
lijepe tonove pod vodstvom Drage Pu¹eca
Povod ovoj meðunarodnoj manifestaciji bila je 750.-ta obljetnica
pravne slobode Grada Arbona na Bodenskom jezeru. Djeca iz dvanaest
dr¾ava su na materinskom i njemaèkom jeziku predstavili svoje
domovine, a kroz igru i ples doèarali su obièaje i kulturu zemljalj
iz kojih dolaze.
Naravno, i Hrvatsku su predstavila djeca iz HD© Arbon, a za
kulturni dio veliku podr¹ku su svojim programom pru¾ili mali
Hrvati i Hrvatice iz HKUD "FALA" iz Schaffhausena.
U pratnji svojih roditelja i obitelji, stigla je velika grupa
Hrvata iz Shaffhausena. Voditelji male grupe Martina Bukovac
i Ivan Tominac s velikm anga¾manom su pripremili hrvatske mali¹ane
u sveèanim hrvatskim no¹njama, a mali tambura¹i su s voditeljem
Dragom Pu¹ecom pa¾ljivo i osjeæajno davali tonove na¹e glazbe.
Sve to vrijeme kako za program tako i brigu oko svojih mladih
folklora¹a vodio je s pa¾njom gosp. Jur¹etiæ Stjepan. Mi iz
Arbona s po¹tovanjem upuæujemo veliko Hvala na¹im gostima iz
Shaffhausena.
Pored predstavnika ©vicarskih, opæinskih i ¹kolskih organa
bili su i uèiteljica N. Mihelin i Marijana Æorluka, nova koordinatorica
HD©. Postavljen je Hrvatski ¹tand na kojem su bili hrvatski
prospekti i suveniri koje smo dobili od Hrvatskog Veleposlanstva
iz Berna. Bio je veliki interes za informacije o Hrvatskoj koje
je gosp. Mladen Terek kompetentno i ponosno prenosio ©vicarcima.
Naravno bila je ponuda iz na¹e kuhinje, a tu su neumorno radili
Ivica i Ana Sedliæ, Dragica Bo¾iæ, Melanka Sistov i Rodica Diana.
A èlanovi obitelji Strasser-Bunoza kao i uvijek su bili doslovno
od “A do ® “ velika i besprijekorna podr¹ka.
Svima velika i duboka zahvalnost koji su na bilo koji naèin
podr¾ali Hrvatsku i nas Hrvate u ovom nesvakida¹njem projektu
Va¹a Nada iz Arbona

HKUD -FALA- iz Schaffhausena, mali ali ipak
su dostojanstveno otplesali uz ritam tamburice...
PS. Interesantno je napomenuti da je glavni
inicijator i organizator ove manifestacije Hrvatica Nada Strasser
koja veæ dugo godina dopisuje za portal iz Arbona a povodom
ovog zadnjeg projekta gospoða Strasser je dala i Interview poznatom
novinskom nakladniku Tagblattu, kojeg prenosimo u cijelosti:
Wenige Schweizer am Kinderfest
Nada Strasser, Organisatorin des internationalen Kinderfestes,
berichtet über den Verlauf des Anlasses. Trotz gutem Wetter,
angenehmer Atmosphäre und abwechslungsreichem Angebot hatte
es wenig Schweizer Publikum.
Frau Strasser, Sie haben das erste internationale
Kinderfest in Arbon organisiert. Wieso der Standort Arbon?
Nada Strasser: Ich wohne selbst in Arbon, und
die Stadt feiert dieses Jahr das Jubiläum «750 Jahre Stadtrecht».
Wir konnten das Kinderfest damit verbinden.
Was war Ihre persönliche Motivation für ein internationales
Kinderfest?
Strasser: Ich wohne schon seit mehr als 20
Jahren in Arbon und habe nie einen Anlass für ausländische Kinder
gesehen. Sie sind zu wenig vertreten. Das ist schade, weil ihr
Selbstbewusstsein gefördert werden sollte. Die Integrität, Identität
und Stabilität von ausländischen Familien sollte besser unterstützt
werden. Deswegen haben wir ein Kinderfest für aus- und inländische
Kinder hier in Arbon organisiert. Jugendliche sind nicht mehr
so anpassungsfähig. Kleinkinder kennen keine Vorurteile und
akzeptieren andere Kulturen besser. Je früher Kinder mit anderen
Traditionen in Berührung kommen, desto besser.
Es kamen wenige Schweizer mit ihren Kindern ans
Fest. Kennen Sie die Gründe dafür?
Strasser: Es war ein offenes Projekt, jeder
konnte kommen und seine Herkunft vorstellen. Es war ein gemischtes
Publikum, aber mit wenigen Schweizern. Wir haben uns darüber
gewundert. Das Wetter war trocken, man musste keinen Eintritt
bezahlen, wieso also dem Fest fernbleiben?
Welche Nation war am stärksten vertreten?
Strasser: Die grösste Teilnehmergruppe stellten
die Türken. Sie hatten sich sehr gut vorbereitet. Aus Montenegro
waren viele da und auch viele Kroaten haben am Anlass teilgenommen.
Wie haben Sie die Familien aufgeboten?
Strasser: Ich habe die Familien selber befragt.
Ich kenne in Arbon und Umgebung viele verschiedene ausländische
Familien, mit denen ich über das Projekt gesprochen habe. Es
war sozusagen Mund-zu-Mund-Propaganda. Ich habe meine Bekannten
einfach für die gute Chance für Integration und Zusammensein
begeistern müssen.
Haben Sie Ihre Ziele erreicht?
Strasser: Ja, wir haben unsere Ziele erreicht.
Das Wetter war schön und viele verschiedene Kulturen wurden
vorgestellt. Die Atmosphäre war wunderbar. Ich war selbst überrascht,
wie schön das Fest wurde. Ich ging nämlich mit einigen Zweifeln
und Unsicherheiten an den Anlass.
Werden Sie den Anlass wiederholen?
Strasser: Wir wissen noch nicht, ob wir das
Kinderfest nächstes Jahr wiederholen werden. Für mich ist klar:
Die Organisation bringt so viel Arbeit mit sich, ich werde mich
nächstes Jahr wahrscheinlich nicht nochmals zur Verfügung stellen.
Interview: Linda Etter

...bri¾no ih je sve to vrijeme pratio i
podr¾avao gosp. Stjepan Jur¹etic...
O samoj kronologiji dogaðaja mo¾ete procitati u slijedeæem
izvje¹taju Tagblatta.
Eine Reise durch zwölf Länder
Rund 1000 Besucherinnen und Besucher am ersten internationalen
Kinderfest
Das erste internationale Kinderfest in Arbon wurde zu einem
Erfolg. Rund 1000 Besucher nutzten die Gelegenheit, um neue
Kulturen kennen zu lernen. Das Fest fand im Rahmen des Jubiläums
"750 Jahre Stadtrecht" statt.
THOMAS RIESEN
Im weissen Zelt am See waren alle Sitzplätze belegt. Kinder
trugen Ballons umher. Auf der Bühne präsentierte eine Kindergruppe
aus Somalia ihre Heimat und das in perfektem Schweizerdeutsch.
Sie tanzten zu fremdländischer Musik, und der Rhythmus steckte
die Besucher an. Land für Land wurde von den 150 Kindern vorgestellt:
Nach Somalia folgten die Türkei, Brasilien, China, Albanien,
Ecuador, Mexiko, Philippinen, Serbien und Montenegro, Spanien,
Sri Lanka, Kroatien. Entsprechend international
war das Publikum und die Lebensfreude wurde greifbar.
Jährliche Durchführung?
Auf reges Interesse bei den Besuchern stiess das kulinarische
Angebot. Es gab Spezialitäten aus allen zwölf Ländern, welche
präsentiert wurden. Vor dem Zelt konnten die Kinder am Wettbewerb
teilnehmen, bei dem sie Flaggen dem jeweiligen Land zuordnen
und die Länder anschliessend auf einer Karte richtig platzieren
mussten. Köbi Auer, Stadtrat, Präsident der Steuerungsgruppe,
welche die Aktivitäten im Rahmen des Jubiläums koordiniert,
und Vater von drei Kindern, gefiel, was er sah: «In Arbon leben
viele Nationen zusammen und die Kinder, die sich sonst nur aus
der Schule kennen, erfahren mehr über die Herkunft des anderen.»
Wichtig sei auch der Kontakt unter den Eltern, denn das Fest
habe in erster Linie integrativen Charakter. Deshalb würde es
Auer begrüssen, wenn diese Veranstaltung jährlich stattfinden
könnte, vielleicht sogar in grösserem Rahmen. Dieser Meinung
schloss sich sein Amtskollege Patrick Hug an. Er ist überzeugt,
dass die Stadt helfen würde.
Lob weitergegeben
Die gebürtige Kroatin Nada Strasser hat das Fest organisiert
und sie ist mit dem Resultat zufrieden. «Es war eine Begegnung
von Menschen aus vielen Nationen mit eigenen Kulturen», freute
sie sich und bedauerte, dass nicht mehr Schweizer dabei waren.
Obwohl sie wesentlich zum Erfolg beitrug, hob sie die Verdienste
anderer hervor. «Ohne Unterstützung der Stadt wäre das nicht
möglich gewesen.» Finanziell sollte die Rechnung aufgehen. Die
Kroatin geht davon aus, dass der Arboner Beitrag über 3500 Franken
ausreicht, um die Kosten der Infrastruktur zu decken. Die Vereine
haben auf eigene Rechnung gearbeitet.
Wörtlich
Schöne Atmosphäre
Das Fest ist eine Attraktion mit kulinarischen Genüssen, aber
auch das Programm ist sehenswert. Es ist eine schöne, entspannte
Athmosphäre. Kulinarisch hat mir vor allem der türkische Stand
zugesagt. Es hat jedoch zu wenige Sitzgelegenheiten, auch das
Angebot zum Spielen für die Kinder könnte grösser sein. (tr)
Michael Herold Arbon

...pri kraju djeca iz svih 12 dr¾ava zapjevali
su pjesmu prijatelji -Frends...

... na zavr¹etku na¹i mali folklora¹i cekaju insturkcije
svojih voditelja Martine Bukovac i Ivana Tominca...

...vesela publika a ponajvi¹e djece...

...ovu nesvakida¹nju menifstaciju u Arbonu
posjetilo je oko 1000 osoba...

Arbon 006
Fotografije i tekst Nada Strasser